Über mich
Ich baue Software und betreibe sie anschließend selbst. Vom Datenmodell über die
Oberfläche bis zum Server, auf dem das Ganze läuft. Diese Seite zeigt fünf Projekte,
die auf genau diese Weise entstanden sind.
Warum ich alles selbst betreibe
Wer sein System nur baut, aber nie betreibt, erfährt nie, wo der Entwurf nicht trägt. Erst der Dauerbetrieb zeigt, welche Annahme falsch war: der Cache, der unter Last kippt. Die Fehlermeldung, die niemand liest. Die Automatisierung, die genau dann versagt, wenn sie gebraucht wird.
Deshalb läuft jedes Projekt auf dieser Seite auf eigener Infrastruktur — Datenbank, Webserver, Deployment, Überwachung. Das ist unbequemer als ein Baukasten, aber es macht mich zu einem besseren Entwickler. Und es bedeutet: Die Daten liegen dort, wo ich für sie geradestehen kann.
Wie ich mit KI arbeite
Künstliche Intelligenz ist bei mir kein Experiment am Rand, sondern täglich im Einsatz — sie schreibt Code, recherchiert Fakten, arbeitet Wissen ein. Das funktioniert aber nur mit einer klaren Regel:
Die KI liefert. Der Mensch entscheidet.
Sie schlägt vor, ich nehme ab. Sie findet Widersprüche, ich löse sie auf. Jeder Schritt bleibt einzeln nachvollziehbar und rückholbar. Wo diese Grenze verschwimmt, entsteht kein schnelleres Ergebnis, sondern nur eines, für das niemand mehr geradesteht.
Drei Prinzipien
- Entscheiden vor Bauen. Bevor die erste Zeile Code entsteht, steht fest, was gebaut wird — und warum. Wer erst baut und dann entscheidet, baut zweimal.
- Kleine Schritte mit Abnahme. Kein Projekt entsteht in einem großen Wurf, sondern in überprüfbaren Etappen. Jede einzeln testbar, jede einzeln zurückdrehbar.
- Nachvollziehbarkeit vor Bequemlichkeit. Ich bevorzuge Lösungen, deren Zustand ich lesen und versionieren kann, gegenüber solchen, die schneller fertig aussehen.
Woher die Projekte kommen
Keines der Projekte hier ist Auftragsarbeit. Jedes entstand aus einer konkreten Frage:
Was passiert eigentlich, wenn ein Gleitschirmpilot eine sicherheitsrelevante Prüffrist übersieht? Wie erklärt man einem neunjährigen Kind Artenvielfalt, ohne ihm Halbwissen mitzugeben — und wie prüft man das nach? Wie viel Verantwortung kann ich einem automatisierten System übergeben, ohne die Kontrolle abzugeben?
Jede dieser Fragen hat mich etwas anderes gelehrt: über Sicherheit als Entwurfsprinzip, über Datenqualität als Vertrauensfrage, über die schmale Grenze zwischen sinnvoller Automatisierung und blindem Vertrauen. Genau darum geht es auf dieser Seite — nicht um fertige Produkte, sondern um den Weg dorthin.
Kontakt
Wenn Sie ein Projekt haben, über das sich zu sprechen lohnt, oder eine Frage zu einem der hier gezeigten Systeme: Schreiben Sie mir.